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Kultur in einer Stadt

Konusu 'Yabancı Dil Eğitimi-The Foreign Language Education' forumundadır ve dderya tarafından 8 Mayıs 2016 başlatılmıştır.

  1. dderya
    Ayyaş

    dderya kOkOşŞ Süper Moderatör

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    Kultur ist für die Lebensqualität einer Stadt wichtig. Man kann sich eine Stadt ohne Kultur vorstellen, aber wollte man in einer solchen leben? In einer Stadt ohne Kultur gäbe es Arbeitsplätze und Schlafplätze, Kinderbetreuung, Supermarkt und Fitness. Es gäbe aber keine Bibliothek, kein Museum, kein Theater, keine Konzerte, kein Kino, keinen Tanz, keine Heimatvereine, kein Brauchtum und keine Experimente der jugendlichen Subkultur. Vieles andere gäbe es ebenfalls nicht. Die Stadt wäre ein unwirtlicher, kalter Ort.

    Kultur ist 'Lebens-Mittel', ein Grund, warum Menschen andere Menschen treffen und miteinander sprechen wollen. Doch Kultur ist nicht statisch. Sie verändert sich so, wie die Stadt sich verändert. Und sie kostet Geld, Geld, das für viele öffentliche Aufgaben gebraucht wird und das, wie immer, nur einmal ausgegeben werden kann.

    Die Situation

    Bürgerschaft, Kulturpolitik und Verwaltung einer Stadt können sich nicht mehr darauf verlassen, dass alles weiter läuft wie bisher. Es muss auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert und vorausschauend gearbeitet werden, weil

    • die demographische Entwicklung zeigt, dass der Gruppe der emsigen Theater- und Konzertbesucher keine neue Generation nachwächst
    • die Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund weniger am kulturellen Angebot teilhaben
    • die soziale Spaltung der Gesellschaft dazu führt, dass immer mehr Menschen sich den Besuch kultureller Ereignisse nicht mehr leisten können
    • die Finanzlage der Gemeinde unter Umständen zu Einsparungen zwingt.
    Dazu kommt, dass der Erhalt der bestehenden Kultureinrichtungen immer schwieriger wird. Kosten für Personal, Infrastruktur, Technik und Unterhalt steigen und für das eigentliche Programm bleibt immer weniger Geld übrig. Jetzt zeigt sich, dass das 'Leben von der Substanz' eine fatale Entscheidung sein kann. So holt einen das Verschieben von notwendigen Gebäudesanierungen auf ein Morgen unweigerlich ein. Und, weil das Geld, das damals fehlte, auch heute nicht auf den Bäumen wächst, stellt sich das Problem erneut, vielleicht sogar schärfer. Zugespitzt gesagt: Wenn nicht rechtzeitig etwas unternommen wird, drohen unter Umständen bald Schließungen.

    Die Aufgabe

    Gleichzeitig werden die Erwartungen, die Kulturpolitik erfüllen soll, immer größer. Sie soll

    • flexibel auf Entwicklungen in der Gesellschaft und auf neue Erwartungen des Publikums reagieren
    • einen geistigen Raum schaffen, in dem lokale und regionale Identität gedeihen
    • kulturelle Bildung vorantreiben
    • den Kulturtourismus ankurbeln
    • für die Stadt- und Regionalentwicklung einen Beitrag leisten.
    Doch wie können diese Ziele möglichst effizient erreicht werden?

    Schon lange plant die Kulturverwaltung nicht mehr allein, sondern stützt sich auf die Aktivität von Vereinen und Verbänden, Künstlerinnen/ Künstlern, Kulturschaffenden und kulturell interessierten Bürgerinnen/ Bürgern. Zunehmend ist der Staat auf die Mitwirkung möglichst vieler Akteure aus allen gesellschaftlichen Bereichen angewiesen, da ihm inzwischen das Wissen und die Ressourcen fehlen, um die gegebene Komplexität heutiger Realität alleine zu bewältigen.

    Auch deshalb holen sich Politik und Verwaltung vermehrt Beratung von 'außen', die als externe Begleitung bei der Planung mehr Neutralität und einen neuen, ungetrübten Blick auf das kulturelle Leben der Stadt verspricht.

    Was bedeutet dies für Villingen-Schwenningen?

    Der Gemeinderat hat 2012 beschlossen, dass unter Federführung des städtischen Amtes für Kultur ein kulturelles Leitbild erarbeitet und in Folge ein Kulturentwicklungsplan (KEP) in Auftrag gegeben wird. Das Projekt-Team Kulturplan (Karin Hanika, Claudia Brenneisen, Michael Heinsohn) hat diese Aufgabe übernommen und wird dabei von einerSteuerungsgruppe aus dem Amt für Kultur (Andreas Dobmeier, Wendelin Renn, Dr. Michael Hütt) begleitet.

    Während der Feldforschung vor Ort wird eine große Zahl der Kulturschaffenden der städtischen und der freien Szene zu ihrer momentanen Situation und zu ihren Plänen für die Zukunft befragt. Nach dieser Phase der Bestandsaufnahme folgen im Herbst 2014 spartenübergreifende Gespräche - die in Form von Workshops zu aktuellen Themen aufgelegt werden.

    Danach wird zusammenfassend ein kulturelles Leitbild für Villingen-Schwenningen formuliert, das die kulturpolitischen Ziele benennt. Dieses wird dem Gemeinderat zur Beratung und letztendlich zur Abstimmung vorgelegt. Wenn der Gemeinderat grünes Licht gibt, schließt sich Phase 2 an. Dann wird es darum gehen, inhaltliche und zeitliche Schwerpunkte zu setzen sowie konkrete Maßnahmen zu definieren, wie diese Ziele erreicht werden können.
     
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